Ratgeber

Hautpflege im Winter: So schützen Sie Ihre Haut vor Kälte und Wind

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Im Winter muss die Haut mit Wind, Frost und Geräten zurechtkommen, die in Innenräumen Feuchtigkeit entziehen. Nachfolgend stelle ich Grundsätze der Pflege für Gesicht und Hände in der kalten Jahreszeit zusammen. Das Ergebnis kann von Mensch zu Mensch verschieden sein.

Stillleben mit Lavendel, Naturschwamm, kleinem Glasfläschchen, glattem Stein und einer Glasschale mit weißen Blüten auf einem Steintisch, keine Menschen im Bild.
Symbolbild, mit KI erzeugt. Es zeigt kein Behandlungsergebnis.

Das Wichtigste in Kürze

  • Vor dem Gang hinaus in Wind und Frost empfehle ich eine fetthaltige Creme statt einer feuchtigkeitsspendenden Tagescreme.
  • Drinnen braucht die Haut eine Feuchtigkeitscreme, denn Papier, Heizgeräte und Computer entziehen ihr Feuchtigkeit.
  • Die Haut unter den Augen ist zart und braucht sowohl Pflege als auch Schutz.
  • Bei vielen Menschen werden die Hände im Winter rau; kleine Risse können zur Eintrittspforte für Bakterien und Pilze werden, deshalb empfehle ich, die Haut der Hände einzucremen und mit Handschuhen zu schützen.

Warum die Haut es im Winter schwerer hat

In der kalten Jahreszeit verbraucht der Körper, wie ich in meinem Buch schreibe, einen erheblichen Teil seines Vitaminvorrats. Die Haut steckt unter mehreren Schichten warmer Kleidung und bekommt keine frische Luft, und auch den Haaren fehlt sie. Seit Langem fehlt zudem die Sonne, die den Organismus belebt.

Zusätzlich entziehen Papier in Büros und Bibliotheken, Heizgeräte, Computer und Heizkörper der Haut Feuchtigkeit. Ohne Feuchtigkeit, so merke ich an, lässt sich schwerlich von frischer, straffer Haut sprechen.

Ziel der Winterpflege ist, dass die Haut zum Frühling hin nicht grau, müde und windgegerbt aussieht. Ich bringe das Aussehen der Haut im Frühling damit in Zusammenhang, wie sie im Winter umsorgt wurde: Vollwertige Ernährung, Schutz vor Wind und Frost sowie Haarpflege können dazu beitragen, in gutem Zustand in den Frühling zu gehen.

Welche Creme draußen und welche drinnen gebraucht wird

Ich rate, bei windigem oder frostigem Wetter vor dem Hinausgehen keine feuchtigkeitsspendende Tagescreme aufzutragen: Das Gesicht kann austrocknen und sich entzünden, und es entsteht ein Spannungsgefühl. Deshalb wird die Haut im kalten Herbst und im Winter mit einer fetthaltigen Creme geschützt, die gewöhnlich Nachtcreme genannt wird. Erfrierungen sind, wie ich schreibe, möglich, auch wenn es draußen keine Minusgrade gibt.

Ganz auf Feuchtigkeitscreme verzichten sollte man im Winter nicht. Ideal finde ich es, eine Feuchtigkeitscreme am Arbeitsplatz bereitzuhalten und sie alle zwei bis drei Stunden auf Gesicht und Hände aufzutragen. Die Sorge um die Haut in der kalten Jahreszeit kann dazu beitragen, dass sie zumindest gesund bleibt.

Die Augenpartie und trockene, empfindliche Haut

Die Haut unter den Augen ist sehr zart, deshalb braucht sie sowohl Pflege als auch Schutz.

Bei sehr trockener, zu Reizungen neigender Haut kann es nötig sein, mehrmals am Tag Creme leicht in die Augenpartie und den Hals einzureiben. Praktisch ist ein Thermalwasserspray in Reichweite: In meinem Buch beschreibe ich, dass es sich in kreisenden Bewegungen auf Gesicht und Hals sprühen lässt, direkt über Creme und Make-up.

Besonders wichtig ist die richtige Pflege trockener, empfindlicher Haut bei denen, die ihren Urlaub in Skigebieten verbringen; zu dieser Pflege kommt dann noch Sonnencreme hinzu.

Hände: Schutz vor rauer Haut

Bei vielen Menschen wird die Haut der Hände im Winter rau, und es können kleine Risse entstehen. Ich warne: Das ist nicht ungefährlich. Die Risse können zur Eintrittspforte für Bakterien und krankheitserregende Pilze werden, und die Behandlung solcher Erkrankungen erfordert mühsame Kleinarbeit.

Deshalb empfehle ich, die Hände nach jedem Waschen einzucremen. Wer zu einem längeren Spaziergang aufbricht, nimmt am besten Handcreme mit und gewöhnt sich außerdem an Fäustlinge oder Handschuhe.

Häufige Fragen

Warum wird vor dem Gang in die Kälte keine feuchtigkeitsspendende Tagescreme empfohlen?

Wie ich in meinem Buch schreibe, kann eine solche Creme bei windigem oder frostigem Wetter zu Austrocknung, Entzündung und einem Spannungsgefühl führen, im schlimmsten Fall erfriert die Haut. Zum Schutz in der Kälte rate ich zu einer fetthaltigen Creme, die man Nachtcreme nennt.

Muss die Haut auch drinnen befeuchtet werden?

Ja: Papier, Heizgeräte, Computer und Heizkörper entziehen der Haut Feuchtigkeit, und ohne Feuchtigkeit lässt sich schwerlich von frischer, straffer Haut sprechen.

Wie schützt man die Hände im Winter?

Ich empfehle, die Hände nach jedem Waschen einzucremen, bei langen Spaziergängen Creme mitzunehmen und Fäustlinge oder Handschuhe zu tragen.

Grundlage dieses Beitrags: das Buch „Все секреты женщины“ (deutsch etwa: „Alle Geheimnisse der Frau“) von Frau Dr. Baboukhadia. Der Text gibt Inhalte des Buches sinngemäß und gekürzt wieder.

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information. Er ersetzt keine ärztliche Untersuchung, Beratung oder Behandlung und ist nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung gedacht. Ob und welche Behandlung für Sie in Frage kommt, lässt sich nur im persönlichen Gespräch klären. Bei Beschwerden wenden Sie sich bitte an eine Ärztin oder einen Arzt.