Ratgeber

Lichtschutzfaktor fürs Gesicht: Worauf Sie bei der Wahl achten sollten

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Viele Leserinnen und Leser fragen, welchen Schutzfaktor das Gesicht braucht. In meinem Buch gibt es keine fertige Zahl für alle Fälle, aber verständliche Orientierungspunkte für die Wahl und die Anwendung einer Creme. Ich gebe sie hier ruhig und der Reihe nach wieder.

Ein Strohhut mit violettem Band und eine Sonnenbrille auf einem hellen Tuch am sonnigen Strand, ohne Menschen im Bild.
Symbolbild, mit KI erzeugt. Es zeigt kein Behandlungsergebnis.

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine höhere LSF-Zahl auf der Packung steht für einen stärker ausgeprägten Schutz.
  • Das Etikett sollte bestätigen, dass die Creme vor Strahlen beider Typen schützt, A und B.
  • Die Creme sollte etwa 20 Minuten vor dem Verlassen des Hauses aufgetragen werden.
  • Unter den äußeren Ursachen der Hautalterung steht die Sonneneinstrahlung im Buch an erster Stelle.

Was LSF bedeutet und was auf dem Etikett zu prüfen ist

Die LSF-Zahl auf der Packung zeigt die Stärke des Schutzes an: Je höher sie ist, desto ausgeprägter sind die schützenden Eigenschaften der Creme.

Eine Zahl allein genügt jedoch nicht. Ich rate, das Etikett aufmerksam zu lesen: Dort sollte angegeben sein, dass das Produkt vor Strahlen beider Typen schützt, A und B.

Bei der Wahl einer Creme lohnt es sich deshalb, auf zwei Merkmale zu achten: die LSF-Zahl und den Hinweis auf den Schutz vor beiden Strahlentypen.

Besondere Aufmerksamkeit verdienen Orte mit sehr aktiver Sonne. In den Bergen und im Süden ist die Sonnenstrahlung besonders stark, und Schnee und Wasser verstärken sie noch. Für einen solchen Urlaub empfehle ich eine Creme mit möglichst hohem Schutzfaktor.

Wie man den Schutz anwendet

Ich rate, die Creme etwa 20 Minuten vor dem Hinausgehen aufzutragen.

Moderne Produkte kleben nicht und hinterlassen keinen weißlichen Schimmer im Gesicht: Man wartet ein paar Minuten, dann ist die Creme eingezogen.

Es gibt außerdem farblose, durchsichtige Sprays. Darüber hinaus werden Sonnenschutzkapseln verkauft, die man einnimmt; welche davon für Sie geeignet sind, sollten Sie mit einer Ärztin oder einem Arzt besprechen.

Menschen mit Neigung zu Allergien rate ich, vor dem Kauf einer Sonnencreme unbedingt ärztlichen Rat einzuholen: Ärztinnen und Ärzte können spezielle Produkte für Allergiker auswählen.

Schutz nicht nur mit Creme

Wer lange in der Sonne sein möchte, sollte den Kopf bedecken und die Augen schützen. Für Menschen mit Neigung zu Bluthochdruck eignen sich Hüte, die nicht nur den Hinterkopf, sondern auch den Hals bedecken.

An bewölkten Tagen sind Sonnenbrand und Hitzschlag ebenfalls möglich, deshalb sollten Haut und Kopf auch dann geschützt werden.

Ich erinnere außerdem an zwei einfache Regeln. Sonnenbäder zwischen 11 und 16 Uhr sollte man besser ganz meiden. Und man bräunt besser in Bewegung als im Liegen: So wird die Bräune gleichmäßiger.

Vorsicht ist auch bei Menschen geboten, die Medikamente einnehmen: Selbst pflanzliche Präparate, etwa aus Johanniskraut oder Feige, können so lichtempfindlich sein, dass dunkle Flecken auf der Haut entstehen – sowohl bei äußerer Anwendung als auch bei Einnahme.

Sonne und Alterung der Gesichtshaut

Bei der Wahl einer Creme sollte man bedenken: Es geht nicht nur um Sonnenbrand, sondern auch darum, wie die Haut mit der Zeit aussieht.

Gebräunte Haut reagiert weniger empfindlich auf Strahlen als blasse, und ein Sonnenbrand muss auf ihr nicht entstehen. Dennoch steht die Sonneneinstrahlung unter den äußeren Ursachen der Hautalterung an erster Stelle, und zu viel Sonne lässt die Haut schnell altern.

Auf die Saison sollte man die Haut vorbereiten: Die Sonnenbäder beginnen am Ende des Frühlings, in den ersten Tagen mit je 5 Minuten, und die Zeit wird dann nach und nach verlängert.

Die Sonne selbst zu beschuldigen ist nicht nötig: Für die eigene Gesundheit und das eigene Aussehen ist jeder selbst verantwortlich.

Häufige Fragen

Welchen LSF sollte ich fürs Gesicht wählen?

Im Buch steht keine konkrete Zahl speziell fürs Gesicht. Dort heißt es, dass eine höhere Zahl stärkeren Schutz bedeutet, und für einen Urlaub in den Bergen, im Süden, bei Schnee und Wasser wird eine Creme mit möglichst hohem Faktor empfohlen. Menschen mit Neigung zu Allergien sollten die Wahl vorab mit einer Ärztin oder einem Arzt besprechen.

Brauche ich Schutz, wenn der Himmel bewölkt ist?

Ja: An bewölkten Tagen sind Sonnenbrand und Hitzschlag ebenfalls möglich, deshalb sollten Haut und Kopf auch bei solchem Wetter geschützt werden.

Kann ich auf die Creme verzichten, wenn die Haut schon gebräunt ist?

Gebräunte Haut reagiert weniger empfindlich auf Strahlen, doch das hebt den Einfluss der Sonne auf die Hautalterung nicht auf: Laut Buch steht sie unter den äußeren Ursachen an erster Stelle.

Grundlage dieses Beitrags: das Buch „Все секреты женщины“ (deutsch etwa: „Alle Geheimnisse der Frau“) von Frau Dr. Baboukhadia. Der Text gibt Inhalte des Buches sinngemäß und gekürzt wieder.

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information. Er ersetzt keine ärztliche Untersuchung, Beratung oder Behandlung und ist nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung gedacht. Ob und welche Behandlung für Sie in Frage kommt, lässt sich nur im persönlichen Gespräch klären. Bei Beschwerden wenden Sie sich bitte an eine Ärztin oder einen Arzt.